Das seltene Mineral Kryolith oder Aluminiumtrinatriumhexafluorit gehört zur Mineralklasse der Halogenide. Kryolith wurde bereits 1799 erstbeschrieben. Auf das charakteristische Aussehen und den Typusfundort, Ivigtut in Grönland anspielend, wurde das Mineral ‚Froststein‘ (griech. ‚kryos‘ = Frost und griech. ‚lithos‘ = Stein) benannt. Kryolith ist weiß, braun, grau, braun-schwarz oder rötlich gefärbt und bildet massige Aggregate, die an Schnee- oder Eisbrocken erinnern, oder pseudokubische Kristalle. Ab einer Temperatur von 560 °C wechselt das monokline Kristallsystem in die Kubische über, was Rückschlüsse auf die Bedingungen der Gesteinsbildung zulässt. Da Kryolith fast den gleichen Brechungsindex wie Wasser besitzt, ist das Mineral in Wasser beinahe unsichtbar.

Kryolith ist von industrieller Bedeutung. Es ist ein wichtiger Rohstoff zur Aluminiumgewinnung, wird zur Herstellung von Kryolithglas (Milchglas) und Email verwendet und dient als Flussmittel in der Gießerei. Heute wird Kryolith für industrielle Zwecke synthetisch hergestellt, von 1865 bis 1987 war Ivigtut in Grönland die einzige abbauwürdige Kryolith-Lagerstätte der Erde, hier wurde im Tagebau Kryolith abgebaut.

Kryolith kommt weltweit ausserhalb von Grönland nur an wenigen Fundstätten vor, ist an dort dann aber häufig zu finden. Es bildet sich als Gangmineral in fluoritreichen Rhyolithen oder Granit – Pegmatiten.

Visitenkarte:

Farbe

Transparenz

Mineralklasse

Formel

Kristallsystem

weiß, braun, grau, schwarz, rötlich

durchsichtig - durchscheinend

Halogenid

Na3AlF6

monoklin – kubisch: pseudokubisch

Härte

Dichte

Bruch

Spaltbarkeit

Glanz

2,5

2,97

uneben

keine

Glasglanz – Fettglanz - Perlmuttglanz

Kryolith ist giftig und umweltgefährdend. Das Einatmen und Verschlucken von Kryolith- Teilchen führt akut zu Beschwerden im Atemstrakt mit erschwerter Atemtätigkeit und schließlich Lungenemphysem (Überblähung der Lungenbläschen). Es bewirkt Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung. Langfristige Aufnahme geringerer Dosen haben Wirkung auf Knochen, Zähne und Nieren. Wie bei vielen anderen Sammlermineralen auch, sollte vorsichtig und umsichtig mit Kryolith umgegangen werden; es sollte außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt- und  Hautkontakt, Einatmen oder das Verschlucken vermieden werden.

Nachgesagte Heilwirkungen (Allgemein):

Seelisch

Kryolith verbessert das Bewußtsein für die soziale Umwelt und sich selbst. Mindert aufgestauten Tatendrang und sozialen Druck und hilft daher bei Sprachstörungen.

Körperlich

Kryolith hilft gegen Schüttelfrost und bei Erkältung. Er unterstützt bei Augenentzündungen.

Kryolith sollte kältegereinigt werden. Trommelsteine können aufgelegt oder im Steinkreis verwendet werden.  Rohsteine sollten aufgrund der Giftigkeit nur betrachtet werden. Kryolith nur kurz anwenden, er ist nicht für den Dauergebrauch geeignet.

 

Kryolith

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Kryolith Trommelsteine

Kryolith Trommelsteine

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