Das Sulfid Galenit oder Bleiglanz ist von über 60 bekannten bleihaltigen Mineralien das wichtigste Bleierz. Der Name Galenit wurde dem Mineral 1835 nach der lateinischen Bezeichnung für Bleierz, ‚Galena‘ verliehen.

Die Nutzung und Verarbeitung von Blei hat eine sehr lange Geschichte. Wahrscheinlich war Bleiglanz das erste Erz, das geschmolzen wurde, um Metall zu gewinnen. Aufgrund seines geringen Schmelzpunktes ist es möglich, auch in Lagerfeuern Blei zu schmelzen und nach dem Abkühlen einzusammeln. In der Türkei wurden Bleiperlen gefunden, die auf 6500 v.Chr. datiert werden. Galenit wurde bereits in Assyrien und Babylonien und in Ägypten verwendet. Neben technischer Verwendung in Mauerwerken und zur Herstellung von Bronze wurde Galenit als Schminke benutzt. Die Römer beherrschten bei der Verhüttung von Bleierz bereits die effektive Abtrennung der anderen, wertvollen in Bleierz enthaltenen Mineralien wie Silber. Jahrhundertelang, seit der Römerzeit über das Mittelalter hinaus wurde Blei für Wasserleitungen und Gefäße und als wichtiger Bestandteil von Keramikglasuren verwendet. Bis zur elektronischen Buchsetzung bestanden die Lettern für den Druck aus Blei. Als Waffenbestandteil waren Bleikugeln ein wichtiges Produkt. Blei wurde für das Verglasen und für Gebäudeabdeckungen benutzt. Bleiglanz kann so viel Silber enthalten, dass es an einer Lagerstätte das wichtigste Silbererz ist und darum ist Silberabbau auch immer mit Bleiabbau verbunden.

Blei wurde von den Alchimisten mit Saturn in Verbindung gebracht und war Grundlage ihrer mystischen Versuche Blei zu Gold zu verwandeln.

Heute wird Blei als Strahlenschutzmaterial (Röntgen), als Pigmentgrundlage (z.B. Mennige) und in der Elektronik verwendet.

Blei ist giftig. Das Mineral Galenit dagegen nicht, da seine Löslichkeit in Wasser sehr gering ist. Eine Bleivergiftung entsteht durch die Aufnahme von Blei durch die Haut, über die Nahrung oder durch Inhalation. Die Symptome einer Bleivergiftung werden auch Saturnismus genannt und können ein gestörtes Blutbild, Schwindel, Bauchschmerzen, Erbrechen, Nierenversagen, Sterilität, Schädigung des zentralen Nervensystems und Wahnsinn umfassen. Viele Arbeiter und Anwohner von Blei verhüttenden Betrieben vergifteten sich durch Inhalation des so genannten Hüttenrauchs und  bleihaltiger Abgase (Bleikinder). Bei vielen wahnsinnigen Oberschicht – Römern wird eine Bleivergiftung durch Wasserleitungsrohre vermutet. Napoleon starb wahrscheinlich an den Folgen einer Bleivergiftung durch seine mit Bleifarben hergestellte Tapete.

Galenit wird primär, sekundär und tertiär gebildet. Es kommt in hydrothermalen Gängen, hier oft mit hohem Silberanteil und in  großen Massen zusammen mit Sphalerit und Pyrit in Sulfid - Lagerstätten vor. Die Hauptvorkommen sind in unregelmäßig geformten kontakt-metasomatischen Lagerstätten zu finden (Lösungshohlräume und brekziierte Zonen in Kalksteinen). Gelegentlich verdrängt Galenit organische Substanzen, auch in Kohlelagerstätten. Galenit bildet kubische Kristalle in Würfel- oder Oktaeder- Form, die oft mehr als 2,5 cm lang sind. Durch Verwitterung entstehen sekundäre Bleiminerale wie Cerussit, Pyromorphit und Anglesit, die dann häufig einen Kern aus Galenit umgeben.

 

 

Visitenkarte:

 

Farbe

Transparenz

Mineralklasse

Formel

Kristallsystem

metallisch silbergrau

opak

Sulfide

PbS + Ag, As, Bi, Cu, Fe, Sb,, Se, Te, Zn

kubisch

Härte

Dichte

Bruch

Spaltbarkeit

Glanz

2 - 2,5

7,2 – 7,6

halbmuschelig

ausgezeichnet

metallisch

 

 

 

Nachgesagte Heilwirkungen:

                                                                                                                                            

Seelisch

Galenit wirkt ernüchternd bei Wahnvorstellungen. Es verbessert Selbstkontrolle, Körperbeherrschung , Pflichtbewusstsein und Gestaltungskraft. Galenit bringt ruhigen Ernst und lindert das Gefühl der Ausweglosigkeit.

Körperlich
Galenit regt die Giftausscheidung, vor allem von Blei an. Es verbessert die Aufnahme von Zink und Selen. Galenit hemmt Entzündungen und unterstützt den Heilungsprozess bei Blutvergiftungen. Es wirkt kräftigend, vor allem auf Lunge und Schilddrüse und verbessert die Durchblutung.

 

Galenit wird direkt auf den Körper aufgelegt oder in der Tasche mitgeführt. Zur Meditation wird eine Kristallstufe aufgestellt.

Pflege: Wöchentlich unter fließendem Wasser reinigen, mit Hämatit – Ministeinchen entladen und zum Aufladen in die Morgensonne oder auf eine Bergkristallgruppe legen.

 

 

Galenit

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Hinweis

Wir müssen ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Wirkungen der Steine bisher weder wissenschaftlich nachweisbar, noch medizinisch anerkannt sind! Alle Aussagen, die auf dieser Seite gemacht werden, spiegeln ausschliesslich persönliche Meinungen von Kunden wider, bzw. sind Zitate aus Büchern, und stellen keine Anleitung zur Therapie oder Diagnose im ärztlichen Sinne dar. Die Verwendung von Edelsteinen und Mineralien darf keinesfalls ärztlichen Rat oder Hilfe ersetzen!