Aventurin ist ein derber Quarz, der durch eingelagerte Minerale seine Farbe erhält. Dabei wird das Quarzgerüst durch die eingelagerten Stoffe so gestört, dass keine Kristalle gebildet werden, sondern derbe Massen entstehen. Man unterscheidet Grünen-, Roten-, Blauen- und gelben Aventurin. Aventurinquarz ist ein so genanntes Durchläufermineral, das sich sowohl auf primärem (durch Einlagerung von Glimmer- oder Hämatitschüppchen in die fast reine magmatische Kieselsäure), sekundärem (Durchdringung von Glimmer durch Kieselsäure) als auch tertiaäem (bei der Regionalmetamorphose kristalliner Schiefer vermengen sich Quarz, Glimmer und Hämatit) Weg bildet. Aventurin kann gesteinsbildend sein. Grüner Aventurin: wird durch Einlagerung von Chrom-Glimmer (Fuchsit) gebildet; durch Muskovit und Biotit bildet sich gelber Aventurin, orangefarbener bis roter Aventurin entsteht durch Einlagerung von Hämatit und Lepidokrokit. Charakteristisch ist das Glitzern, ‚Aventurisieren’ genannt. Die Stärke des Aventurisierens hängt von der Menge der an der Bildung des Aventurins beteiligten Glimmer ab. Blauer Aventurin wird durch Einlagerung von Dumortierit gebildet und ist eigentlich ein Blauquarz (er schillert nicht).

Visitenkarte:

Farbe Transparenz Mineralklasse Formel Kristallsystem
Grün, orange-rot, gelb, blau durchscheinend bis undurchsichtig Oxide SiO2 mit Einschlüssen trigonal
Härte Dichte Bruch Spaltbarkeit Glanz
7 2,65 muschelig keine Glas- bis Ölglanz
Nachgesagte Heilwirkungen:
Seelisch
Aventurin hilft, Sorgen loszulassen ‚Einschlafstein’. Er fördert Selbstbestimmung und Individualität. Er mindert Ängste, Erröten, Gereiztheit, Nervösitaet, mildert pessimistische Einstellungen, Ruhelosigkeit und Unlust.
Körperlich
Aventurin lindert Schmerzen, Entzündungen, Strahlenschäden. Grüner Aventurin mindert Asthmaanfälle, hilft gegen Hautirritationen wie Akne oder Allergien. Roter Aventurin hilft bei Sonnenstich und Sonnenbrand.

Aventurine können über längere Zeit am Körper getragen werden. In akuten Fällen werden sie auf die betroffenen Stellen aufgelegt. Ruhiges Liegen im Steinkreis hat sich bei Strahlungseinflüssen bewährt.
Pflege: einmal wöchentlich unter fliessendem Wasser reinigen, mit Hämatit-Ministeinchen entladen und zum Aufladen auf eine Bergkristallgruppe oder in die Morgensonne legen.

Hinweis

Wir müssen ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Wirkungen der Steine bisher weder wissenschaftlich nachweisbar, noch medizinisch anerkannt sind! Alle Aussagen, die auf dieser Seite gemacht werden, spiegeln ausschliesslich persönliche Meinungen von Kunden wider, bzw. sind Zitate aus Büchern, und stellen keine Anleitung zur Therapie oder Diagnose im ärztlichen Sinne dar. Die Verwendung von Edelsteinen und Mineralien darf keinesfalls ärztlichen Rat oder Hilfe ersetzen!