Jaspis ist wie Chalcedon ein mikrokristalliner Quarz, der im Gegensatz zu Chalcedon eine koernige Struktur aufweist. Sein Aufbau verleiht dem Jaspis eine grosse Farbvielfalt, die zu Zeichnungen und Farbkombinationen in grosser Fuelle kombiniert sind. Jaspis ist bunt, mit Ausnahme der blauen Farbe kommen alle anderen Farbtoene vor, die sich aus seinen Grundfarben gelb, gruen und rot kombinieren lassen. Heute gibt es im Handel eine grosse Vielfalt dieses Materials, das unter den verschiedensten Namen angeboten wird. Jaspis ist zum groessten Teil sekundaerer Entstehung. Er wird durch einsickernde Kieselsaeure in bestehendes Gestein, die in Spalten und Hoehlungen auskristallisiert, gebildet. Die Kieselsaeure nimmt auf ihrem Weg durch die Bodenschichten dabei verschiedene Fremdstoffe auf, so entsteht die Vielfalt des Minerals. Die Bildungsweise aus frei werdender Kieselsaeure, die andere Gesteine auf diese Weise \'verkittet\' bewirkt die Bildung groesserer Vorkommen des Materials an einem Ort. Es gibt ganze \'Jaspis – Felsen\'. Jaspis kommt ueberall auf der Welt vor. Als Quarz ist Jaspis trigonal, bildet aber nur mit dem blossen Auge nicht erkennbare winzige Kristalle und erscheint deswegen in dichten, koernigen Massen. Als farbgebende Fremdstoffe ueberwiegen bei gelben Jaspis Eisenhydroxid – Verbindungen, bei rotem Jaspis Eisenoxid – Verbindungen und in gruenem Jaspis Eisensilikat – Verbindungen, die selteneren rosa und schwarzen Farbtoene werden durch Mangan hervorgerufen.

Visitenkarte:
Farbe Transparenz Mineralklasse Formel Kristallsystem
rot, gruen, braun, gelb, schwarz, rosa undurchsichtig Oxide SiO2 + Al,Ca,Fe,K,Mg;Na,O,OH,Si trigonal
Haerte Dichte Bruch Spaltbarkeit Glanz
6,5-7 2,58 – 2,91 uneben, muschelig keine Fett-, Glasglanz, matt

Die verschiedenen Varietaeten werden einzeln beschrieben.

Nachgesagte Heilwirkungen: Seelisch
Haengt von der Varietaet ab.
Koerperlich
Jaspis wirkt auf Bauchspeicheldruese, Bindegewebe, Blase, Blut, Darm, Galle, Leber, Magen, Niere.

Jaspis sollte immer ueber Hautkontakt angewendet werden. Zur Pflege der Heilsteine sollten diese einmal woechentlich unter fliessendem Wasser gereinigt werden, mit Haematit-Ministeinchen entladen und anschliessend durch Auflegen auf eine Bergkristallgruppe aufgeladen werden. Alle Jaspis-Varietaeten vertragen Sonne gut.

Hinweis

Wir müssen ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Wirkungen der Steine bisher weder wissenschaftlich nachweisbar, noch medizinisch anerkannt sind! Alle Aussagen, die auf dieser Seite gemacht werden, spiegeln ausschliesslich persönliche Meinungen von Kunden wider, bzw. sind Zitate aus Büchern, und stellen keine Anleitung zur Therapie oder Diagnose im ärztlichen Sinne dar. Die Verwendung von Edelsteinen und Mineralien darf keinesfalls ärztlichen Rat oder Hilfe ersetzen!