Tuerkis wurde frueher \'Tuerkischer Stein\' genannt, weil er aus Persien ueber die Karawanenstrasse durch die Tuerkei nach Europa gelangte. Das leuchtend gefaerbte leicht zu bearbeitende Mineral wird schon seit der Antike zu Schmuck verarbeitet; ein 7500 Jahre altes Armband mit Tuerkis wurde bei archaeologischen Grabungen in aegypten gefunden. In Aegypten war Tuerkis das Symbol fuer Jenseits und Unendlichkeit. Auch die Roemer schaetzten den Stein sehr und wusssten schon, dass Tuerkis seine Farben verliert, wenn er mit Salben, Saeure oder Parfums in Beruehrung kommt. Nicht nur in der alten Welt hat Tuerkis eine lange Tradition, auch in den Kulturen Mittelamerikas war Tuerkis ein Stein, der mit den Goettern in Verbindung gebracht wurde, er war das Sinnbild Quetzalcoatls, der blauen Federschlange. Bei Ausgrabungen in Pueblo Bonito (eine Siedlung im nordwestlichen Teil von New Mexico, im Chaco Canyon, die zwischen 800 und 300 n.Chr. bewohnt wurde) fand man eine Begraebnisstaette mit rund 50.000 Tuerkisstuecken. Tuerkis hat in China eine lange Tradition, die aeltesten bekannten gravierten Stuecke haben ein Alter von ca. 4400-6500 Jahren. Die Tibeter, die vor allem gruene Tuerkise mit einer schoenen Aderung schaetzen, verehren ihn als heiligen Stein, der Reichtum symbolisiert und die Menschen vor Krankheiten schuetzen soll. In Europa wurden dem Tuerkis mystische Kraefte zugesprochen, er sollte vor giftigen Schlangenbissen schuetzen, bei bevorstehenden Ungluecksfaellen seine Farbe verlieren oder die Untreue einer Frau anzeigen, indem er sich schwarz faerbte.

Tuerkis ist ein kupferhaltiges Aluminiumphosphat aus der Mineralgruppe der Phosphate. Das enthaltene Kupfer faerbt das Mineral blau, je hoeher der Eisenanteil im Mineral ist, desto mehr Gruentoene bestimmen die Steinfarbe. Die typischen Adern bestehen aus braunem Limonit oder schwarzem Manganoxid. Es kommen auch goldene Einsprengsel aus Pyrit vor. Bei sedimentaerer Bildung ist Calcium enthalten. Die begehrteste Farbe ist ein reines Himmelblau oder kraeftiges Tuerkis ohne Adern im Stein, die haeufigen Gruentoene sind nicht sehr beliebt. Nur an sehr wenigen Fundstellen werden kleine durchsichtige Tuerkiskristalle gefunden. Meistens bildet er feinkoernig- dichte Massen in Spalten und Gaengen oder traubige, gelartige Gesteinsueberzuege. Tuerkis wird sekundaer durch Einwirken von phosphathaltigem Sickerwasser auf kupfer- und aluminiumhaltiges Gestein in der Oxidationszone von Kupferlagerstaetten gebildet. Er entsteht ebenfall sekundaer durch die Einwirkung kupferhaltiger Loesungen auf tonige, fossilienfuehrende Sedimente und aluminium- und phosphathaltiges Gesteinen.


Visitenkarte:

Farbe Transparenz Mineralklasse Formel Kristallsystem
himmelblau, tuerkis, gruen undurchsichtig Phosphate CuAl6[(OH)2/(PO4)]4 x 5 H2O + Ca,C,Fe,Mn,S trigonal
Haerte Dichte Bruch Spaltbarkeit Glanz
5 -6 2,6 – 2,8 uneben keine Wachsglanz


Sehr poroese Tuerkise, die fuer Verarbeitungsprozesse untauglich waeren, werden \'stabilisiert\' d.h. mit farblosem oder farbigem Kunstharz impraegniert. Durch Fuellen und Verkleben der Poren wird muerber, bruechiger Tuerkis schleif- und polierbar und bekommt eine bessere Farbe. Die jahrtausende alte Vorliebe fuer die himmelblauen Steine fuehrte auch zu einem negativen Superlativ: Tuerkis ist wie kein anderer Edelstein in der Vergangenheit und Gegenwart behandelt und nachgeahmt worden. Die Aegypter waren bereits vor etwa 5000 Jahren in der Lage, ein keramisches Material mit tuerkisblauer Glasur aus Kupfersalzen herzustellen. Die heutigen Moeglichkeiten der Manipulationen und Imitation reichen jedoch wesentlich weiter.

Nachgesagte Heilwirkungen:
Seelisch
Tuerkis hilft, das Leben aus eigener Kraft zu meistern. Er gleicht Stimmungsschwankungen aus. Tuerkis bewirkt Schutz durch Abgrenzung und ermoeglicht die Mobilisierung von Energiereserven bei Erschoepfung, vermittelt aber auch die Faehigkeit, wohlverdiente Pausen einlegen zu koennen. Er macht in Phasen, in denen man selbst manipulierbar ist, bestaendig.
Koerperlich
Tuerkis wirkt schmerzlindernd, krampfloesend, entgiftend und entzuendungshemmend.

Tuerkis sollte nur kurze Zeit (weinige Wochen) ununterbrochen getragen werden, er wirkt gut bei regelmaessig wiederholtem Einsatz in bestimmten gleichen Situationen (beim Autofahren, nur bei der Arbeit, usw.). Tuerkis wirkt gut, wenn er am Hals getragen wird oder als Trommelstein mitgefuehrt wird. Pflege: einmal woechentlich unter fliessendem Wasser reinigen, mit Haematit-Ministeinchen entladen und zum Aufladen auf eine Bergkristallgruppe oder in die Morgensonne legen.

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Hinweis

Wir müssen ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Wirkungen der Steine bisher weder wissenschaftlich nachweisbar, noch medizinisch anerkannt sind! Alle Aussagen, die auf dieser Seite gemacht werden, spiegeln ausschliesslich persönliche Meinungen von Kunden wider, bzw. sind Zitate aus Büchern, und stellen keine Anleitung zur Therapie oder Diagnose im ärztlichen Sinne dar. Die Verwendung von Edelsteinen und Mineralien darf keinesfalls ärztlichen Rat oder Hilfe ersetzen!