Wulfenit ist ein weit verbreitetes Bleimolybdat aus der Mineralklasse der Sulfate (Molybdate). Es wurde 1845 beschrieben und zu Ehren des Botaniker und Mineralogen Freiherr von Wulfen  ‚Wulfenit‘ genannt. Die Typlokalität stammt vom Bleiberg in Kärnten, Österreich.

Wulfenit ist meistens gelblich (hell-, honig – bis wachsgelb), die selteneren rot-orangen, hellroten, grauen, braunen und schwarzen, olivgrünen Farbtöne werden durch Beimengungen von CaO, CuO, MgO, WO3, Cr2O3, V2O5 hervorgerufen. Sehr selten ist blauer Wulfenit. Die transparenten bis opaken tetragonalen Kristalle haben meistens dünntafeliges Aussehen, auch bipyramidale und dicktafelige Kristalle kommen vor. Dichte, derbe Aggregate und Krusten sind selten.

Wulfenit entsteht sekundär in der Oxidationszone von Blei-Zink- und Molybdänerz-Lagerstätten. Dort tritt er in kleinen Kristallen und als Krusten auf den Wänden von Auslaugungshohlräumen auf. Wulfenit wird auch in  niedrig hydrothermalen Blei-Zinkerz-Lagerstätten gebildet. Man nimmt an, dass das Mineral durch die Verwitterung von Galenit in Gegenwart Molybdän-haltiger Lösungen entsteht.

Wulfenit ist ein bedeutendes Molybdänerz.

 

 

Visitenkarte:

 

Farbe

Transparenz

Mineralklasse

Formel

Kristallsystem

gelb, orange, rot; selten farblos, selten blau, grünlich, braun, schwarz - grau

opak - transparent

Sulfate

PbMoO4

tetragonal

Härte

Dichte

Bruch

Spaltbarkeit

Glanz

2,5 - 3

6,7 – 7

muschelig - spröde

deutlich - undeutlich

Fett- Diamantglanz

 

Vorsicht: die Quellen widersprechen sich, aber einige beschreiben Wulfenit als giftig!

 

Nachgesagte Heilwirkungen:

                                                                                                                                           

Seelisch

Wulfenit beschleunigt die spirituelle Entwicklung. Es hilft anerzogene Verhaltensmuster zu erkennen und zu akzeptieren oder abzulegen. Machtspiele können erkannt werden und zwanghafte Zurückhaltung überwunden werden.

Körperlich

Wulfenit lindert Vergiftungsauswirkungen. Er hilft bei Leber- und Gallensteinen und Magen-, Darmbeschwerden. Wulfenit verringert Austrocknung und Verhärtung und hilft bei Muskelschwund.

 

Wulfenit wird als Kristall(gruppe) vorsichtig kurzfristig auf die Haut gelegt.

Pflege: einmal wöchentlich unter fließendem Wasser reinigen, mit Hämatitministeinchen entladen. Zum Aufladen auf eine Bergkristallgruppe oder in die Morgensonne legen.

 

 

Wulfenit

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